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Im Studio mit Conny Wolter



CD 2011 bei nahörmal nh 0411
 
 

„Die Geschichte der Hochgräfin Gritta von Rattenzuhausbeiuns“

  Ein Hörspiel für Kinder nach der gleichnamigen Erzählung von Gisela und Bettina von Arnim, gespielt und erzählt vom Kindersprecherensemble nahörmal, Bearbeitung/Regie: Conny Wolter, Musik: Falk Zenker

Da fragte mich doch 2010 meine Freundin Conny Wolter: „Könntest Du nicht vielleicht die Musik zu unserem nächsten Hörspiel `Das Leben der Hochgräfin Gritta von Rattenzuhausbeiuns´ machen!?“. Die vorherigen CDs ihres Hallenser Sprecherensembles nahörmal, wie „Die zertanzten Schuhe“, „Nussknacker und Mausekönig“ oder „Die Abenteuer des Burattino“ kannte ich bereits in und auswendig, sind sie doch zum Vergnügen meiner Kinder und uns selbst im Hause und bei Autofahrten hoch und runter gelaufen. „Na klar mache ich das, gerne!“ Eine herrliche Geschichte von Bettina von Arnim und ihrer Tochter Gisela, herrliche Kinder die es sprechen und eine herrliche Regisseurin, die die Geschichten zum Leben erwecken und in liebevoller, professioneller und ernsthaftlustiger Arbeit mit den Kindern direkt in unsere Herzen zu schicken vermag. Und gerne habe ich es gemacht! Kleine Budgets machen manchmal herrlich kreativ! So reduzierte ich mich ganz bewusst – und eigentlich gar nicht aus der Not – ganz und gar auf mein Instrument die Konzertgitarre und fühlte mich mit Freuden in den skurril-mittelalterlich-romantischen Ton der Geschichte hinein. Ich komponierte nicht nur kleine, eher klassisch anmutende Gitarrenminiaturen, sondern experimentierte mit allerlei skurrilen Präparationen auf der Gitarre. Anschläge mit Silberlöffel, Bottlenecktöne, Karteikartenreiter und Büroklammern auf die Saiten geklemmt, Drähte und Papiere zwischen die Saiten geflochten dienten zur Illustration der Thronrettungsmaschine, verwegener Kämpfe um das hinfällige Schloss oder Klostergefangenschaftsschlafsaalgrusel … übrigens ist das auch in einen Artikel für die Fachzeitschrift „Akustik-Gitarre“ 6/10 eingeflossen zum Thema "Die präparierte Nylonstring-Gitarre", wofür ich zufälligerweise zeitgleich eine Anfrage bekam. (Bei [über] zum Downloaden und Nachlesen.) Nun ist die Hörspiel-CD im Handel und auch hier zu kaufen, geht/ging zu Ostern 2012 im Deutschlandradio Kultur in zwei Teilen auf Sendung und könnte ein herrliches Geschenk für die eigenen Kinder oder Enkel, Paten, Neffen und Freundekinder sein. (F.Z.)
 
Die Geschichte der Hochgräfin Gritta von Rattenzuhausbeiuns Zusammenschnitt einiger Szenen, 11:34 min
 

CD bestellen bei [cd]

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Daniel Koch/Kalif, H.-J. Burchardt/Wesir



Henriette Fee Grützner/ Eule, Prinzessin
 
 

Schauspielmusik zu „Kalif Storch“/ Wilhelm Hauff

  Weihnachtsmärchen für Kinder am Theater Plauen-Zwickau 2011/12
Inszenierung: Jan Baake, Ausstattung: Margret Weise, Einspielmusik: Falk Zenker

Ein feines Theater in Plauen ist das mit einem ganz vorzüglichen Ensemble! Dazu Jan Baakes pfiffige Inszenierung und Margret Weises wirklich zauberhafte Ausstattung boten mir als Musiker eine wunderbare Spielwiese, mit musikalischen Farben und Formen und Klängen zu fantasieren – sowohl für zarte 5-jährige Kinderseelen als auch kritisch dreinblickende Teenager … und die Eltern sollen natürlich auch ihre Freude daran haben. Wir alle hatten sie und den Ernst und die Kraft und Mühsal bei der Erarbeitung merkt man sicherlich dem Stück auch nicht mehr an. Ich habe aus Plauen munkeln gehört, dass das Stück richtig eingeschlagen hat, wie schön! Hier ein paar Höreindrücke von meiner Musik, produziert im Kapellendorfer Klanglabor mit natürlich ausschließlich handgemachten Klängen aus meinem Repertoire und manchmal geschmückt mit Cellotönen meiner Musikerfreundin Christina Meißner. (F.Z.)
 
Szenische Musik von Falk Zenker und Gabor Schablitzki: „Gier“ Demo der Einspielmusik, 10min
  Aufführungen: Dezember 2011 in Plauen und Dezember 2012 in Zwickau
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Alissa Walser
 
 

Musikalische Lesungen mit Alissa Walser

 
„Alissa Walser studierte in New York und Wien Malerei, ist Bachmann-Preisträgerin (1992), arbeitet als Übersetzerin und ist Autorin bei Rowohlt.
2001 lud sie mich erstmals zu einer gemeinsamen Lesung ein und seitdem verbindet uns eine fruchtbare Zusammenarbeit in Form von mittlerweile drei verschiedenen Programmen - Sylvia Plath, Anne Carson und "Messen, messed-up, missed" von ihr selbst. Dabei ist es immer wieder spannend, Texte, Klangebenen und dafür komponierte Musik zu einer vielschichtigen Symbiose zusammen zuführen.“ F.Z.

Auftritte bisher u.a. in: Literaturhaus München, Literaturhaus Leipzig, Romanfabrik und Moussonturm in Frankfurt a. Main, Literaturkongress Tutzingen, Dresden und Meiningen

 

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Sarah Kane - Gier

„Gier“
 
 

Theatermusik „Gier“/ Sarah Kane

 
Mai 2001, Regie: Christina Emig, Deutsches National Theater Weimar, E-Werk

„Das industrielle Ambiente des Aufführungsortes, die existenzielle Grundstimmung des Stücks und die Positionierung der Inszenierung in einen Club zu frühmorgendlicher Stunde inspirierten mich zu einer außergewöhnlichen Kompositionsweise der szenischen Musik. Ich sampelte in ausgedienten Industriehallen (Heizkraftwerk Vockerode, E-Werk Weimar) verschiedenartigste Klänge und ließ diese von dem elektronischen Musiker und DJ Gabor Schablitzki (Jena, u.a. beafcake) zu Drum`nbass- und Technogrooves verarbeiten. Die Rhythmen wiederum kombinierte ich mit verfremdeten E-Gitarrenklängen und gab diese erneut dem elektronischen Musiker. So entstanden in einem fortwährenden Prozess und in engem Kontakt zur Probenarbeit und zur Regisseurin Christina Emig Musiktracks, die fast das gesamte Stück szenisch unterlegten oder auch bestimmten.“ F.Z.

 
Szenische Musik von Falk Zenker und Gabor Schablitzki: „Gier“ Szenische Musik von Falk Zenker und Gabor Schablitzki: „Gier“
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Sarah Kane - Gier

„Richards Korkbein“ DNT 1988
mit Detlef Heintze
 
 

außerdem

 
Lesungen mit dem Thüringer Kinderbuchautor Hubert Schirneck und zahlreiche Auftritte bei dem MDR-Literaturcafé von Radio "Figaro"
2001 Schauspielmusik zu „Das Rote Schiff“ nach Josè Saramago, Puppenbühne Erfurt (Regie Günther Richter)
1999 Schauspielmusik zu „Tagebuch eines Wahnsinnigen“ von Gogol, Theater Naumburg (Regie Alexander Stillmark)
1988–1996 Mitwirkung als Theater- und Orchestermusiker bei folgenden Inszenierungen am DNT Weimar:
„The Black Rider“ von Wilson, Waits, Burroghs
„Die Dreigroschenoper“ und „Die Sieben Todsünden“ von Brecht/Weil
„Einstein“ Oper von Hans Eisler
„Der fremde Freund“ von Christoph Hein und „Ingeborg-Bachmann-Collage“ mit Rosemarie Deibel
„Richards Korkbein“ von B. Behan (Regie Christina Emig)
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